Perkutane Transluminale Koronarangioplastie
Eine perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) ist ein minimal-invasiver Koronareingriff, der verstopfte Herzkranzgefäße erweitert.
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AUF EINEN BLICK
FÜR WEN IST ES GEEIGNET
Menschen mit verengten Arterien in der Herzgegend
Menschen mit verhärteten Arterien in der Herzgegend
Patienten mit koronarer Herzkrankheit
Patienten mit Angina pectoris
Patienten, die infolge eines Herzinfarkts eine Notfallbehandlung benötigen
ERFOLGSRATE
Rund 90% der Patienten leben nach einer Angioplastie mindestens fünf Jahre.
Nur etwa 12% der Patienten, die sich einer Angioplastie unterziehen, erleiden innerhalb von fünf Jahren einen Herzinfarkt.
ERHOLUNGSDAUER
Rückkehr nach Hause: am Tag des Eingriffs oder am Tag danach.
Zurück am Arbeitsplatz: etwa eine Woche nach der geplanten Angioplastie.
Wenn Sie sich infolge eines Herzinfarkts einer Angioplastie unterziehen, benötigen Sie möglicherweise eine Erholungsphase von mehreren Monaten.
POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN
Restenose (Ihre Arterie verengt sich erneut)
Blutgerinnsel
Blutungen und Bluterguss, wo der Katheter eingeführt wurde
Eine allergische Reaktion auf den während des Eingriffs verwendeten Farbstoff Herzinfarkt oder Schlaganfall
Was ist eine Angioplastie?
Eine Angioplastie erfordert das Einführen eines Katheters in ein Handgelenk, einen Arm oder die Leiste. Um die verstopfte Arterie zu erweitern, wird über den Katheter vorübergehend ein kleiner Ballon „aufgeblasen“. Der Ballon lässt Ihr Blut ungehindert fließen.
Bei Bedarf wird gleichzeitig ein Stent (Drahtgitterrohr) eingeführt, um die Arterie offen zu halten.
Der Eingriff wird von einem Kardiologen und einem Team von spezialisierten Technikern und OP-Schwestern durchgeführt. Eine PTCA zielt darauf ab, Herzinfarkte und andere kardiale Ereignisse und Krankheiten zu verhindern.
Wie funktioniert der Eingriff?
Im Folgenden wird Schritt für Schritt beschrieben, wie eine perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) normalerweise funktioniert.
Anästhesie
Sie erhalten eine örtliche Betäubung, damit das Einführen des Katheters schmerzfrei ist. Das Einführen erfolgt durch die Leistengegend oder alternativ durch den Arm oder das Handgelenk. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Sie sind also während des gesamten Eingriffs wach.
Einführung des Katheters
Nach der Betäubung nimmt der Arzt einen kleinen Schnitt in der Haut vor.
Der Katheter dringt in Ihre Arterie ein und wird mithilfe eines speziellen Farbstoffs und eines Röntgenvideos langsam durch Ihre Arterie geführt.
Balloneinsatz
Sobald der Ballon am Ende des Katheters die Blockade erreicht hat, bläst der Chirurg diesen auf. Dadurch wird Ihre Arterie erweitert, und Fettablagerungen werden gegen die Wand des Blutgefäßes gedrückt, so dass das Blut ungehindert fließen kann. Dann wird die Luft aus dem Ballon abgelassen, und Letzterer wird vorsichtig wieder herausgezogen.
Wenn Verstopfungen an mehreren Stellen auftreten, wird der Arzt den Vorgang an jeder Verengung wiederholen.
Gibt es verschiedene Arten der Angioplastie?
Die Ballonangioplastie ist am weitesten verbreitet, stellt aber nicht die einzige Option dar. Welcher Typ gewählt wird, hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen sowie Ihrer Krankengeschichte ab. Wenn Sie eine Angioplastie planen, besprechen Sie Ihre Optionen mit Ihrem Arzt.
Laser-Angioplastie
Die Laser-Angioplastie funktioniert ähnlich wie das traditionelle Ballonverfahren. Anstelle eines Ballons wird jedoch ein Laser durch den Katheter geführt.
Mit diesem hochpräzisen Laser können Fettablagerungen (Plaque) in der Arterie zerstört werden, wodurch die Engstelle beseitigt wird. Die Plaque wird Schicht für Schicht entfernt und in gasförmige Partikel umgewandelt.
Koronare Atherektomie
Bei einer koronaren Atherektomie wird ebenfalls ein Katheter eingeführt. Anstatt einen Ballon aufzublasen, verwendet der Chirurg jedoch spezielle Instrumente, um die Plaque allmählich zu entfernen.
Es gibt auch Versionen des Verfahrens, bei denen zusätzlich zu den Spezialinstrumenten ein Ballon verwendet wird.
Was steht mir bevor?
Betäubung und Schmerzen
Während bei einem chirurgischen Eingriff ein Risiko besteht, sind die Chancen, dass während des Verfahrens ernsthafte Probleme auftreten, sehr gering. Dennoch kann dies eine sehr belastende Erfahrung sein, da die Patienten während des gesamten Verfahrens wach bleiben. Obwohl ein Lokalanästhetikum verabreicht wird, berichten die Patienten weiterhin über erhebliche Schmerzen und Beschwerden.
Nach dem Eingriff
Sie sollten davon ausgehen, dass Sie einige Tage nach dem Eingriff Schmerzen und Beschwerden haben, besonders im Bereich des Zugangs. Dies ist eine anstrengende Erfahrung und kann auch emotional schwierig sein. Bitten Sie einen Freund oder Verwandten, vor und nach dem Eingriff für Sie da zu sein. In dieser stressreichen Situation ist emotionale Unterstützung sehr hilfreich.
Patientenmanager
Frieda
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